Die Mongolei war jahrelang "geschlossenes" Land für Tourismus. Wenn ja, dann nur aus der ehemaligen Ostblockländer. Und wenige Jäger aus der Westen. Sie dürften Ihr Geld hier lassen, dafür dürften sie alles schießen, was zu jagen gab. Mit dessen Geld haben die Mongolen "Sozialismus" gebaut.

Jetzt ist die Lage des Tourismus ganz anders. Das touristische Potential des Landes war und ist vor allem die Natur. In Norden - Taiga, in Westen - höhe Berge mit ewigen Schnee, in Osten - Steppe und in Süden - Wüste Gobi. Trotz relative knapper Vegetationsperiode wachsen in Frühling über 250 Pflanzenarten. Auch die Fauna ist sehr reichlich. In der Mongolei leben über 400 Vögelarten. Hier leben mongolische Murmeltiere, Gazellen, Greifvögel, Maralhirsche und 76 Arten von Fischen. Zu den seltenen Tieren der Welt gehören und leben hier die Wildkamele, wilde Steinböcke - Argal, Wildschafe - Ugalz, Schneeleoparden, Wildpferde und die Gobibär -Mazalai.

Man kann stundenlang fahren und man sieht keine Ger - Jurten, nur mal da und da sind einzelne Tiere oder Herden zu sehen. Sonst atemberaubende Landschaft mit endloser Steppe und am Horizont sieht man blaue Berge. Stille mit vollem Leben. Traumhaft.

Nach der Natur kommt die Attraktivität der gastfreundlichen Bevölkerung, gefolgt von der Nomadenkultur. Die Mongolen sind sehr freundlich und offen.

Von den 2.387.000 Menschen leben fast die Hälfte in der Hauptstadt - Ulaanbaatar (was roter Recke heisst). Der Rest der Bevölkerung lebt verschtreut in der ganzen Mongolei. Die Sprache gehört zur altaischen Sprachgruppe. Ehemalige Völker, die jetzt in klein Asien leben und einige Völker in Europa leben, stammen aus Zentral Asien. Die Türken, Ungarn und Finnen sind sprachverwandte Völker. Die Mongolen haben verschiedene Religionen: Shamanismus - 1% (im Norden des Landes bei Renntier Züchtern), Buddhismus - 80% (im ganzen Land verschtreut), Islam - 2% und Christentum - 0,5%. Der Rest ist angeblich Ateisten, aber wenn was passiert, dann rennen sie sofort zu Lama-Priester. Unser Vorfahren Chingis Khan liess in seinem Gesetz schreiben, dass alle Menschen Recht haben, eigenen Gott zu haben und so wurden die Priester mit ihren Gotteshäusern verschont. Und nach dem Tode des grossen Khans ist über 800 Jahre vergangen und immer noch leben heutige Mongolen in Frieden miteinander. In Gandankloster, in Ulaanbaatar steht - eine vergoldete Statue des Buddha Megjid Janraisig, die 26,5 m hoch und 20 t schwer ist. Die Originalstatue wurde in den dreissiger Jahren zerstört und von Rotarmisten nach Russland mitgenommen.

Die Nomaden leben mit ihren Fünf Nutztieren - Pferde, Schafe, Rinder, Ziegen und Kamelen. Fast alle Grundbedürfnisse bekommen die Nomaden von ihren Tieren. Fleisch und Milch - zum Essen und Trinken. Wolle und Haare als Filz und Strick - Ger. Pferde, Kamele und Yaks - als Lasttiere. Die Mongolen leiden nicht unter den Vitaminmangel oder so was.

Warum sollen Sie unbedingt die Mongolei sehen? Dafür gibt es viele Gründe:

  • Die Mongolei war sehr lange Zeit für Touristen verschlossen. Daher gibt es sehr viele Sachen zu erforschen und entdecken.

  • In der Mongolei finden Sie 2 Welten: das Mittelalter und das 21.Jahrhundert - jahrhundertealte Tradition und Internet - Ruhe und mancherorts auch Hektik. Solche Ruhe und Stille werden Sie nirgendwo erleben, sehr interessant und spannend.

  • Und die Natur ist hier noch intakt. Die Landschaften und die Vielzahl der Tiere werden Sie bezaubern.

  • Nirgendwo auf der Welt gibt es so verschiedene Landschaften wie in der Mongolei: Steppe, Wüste, hohe Berge und Taiga.

 
 

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